1. Simsontreffen in Holland vom 22.06.-24.06.2012

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Schon Anfang April wurde die Teilnahme am ersten Simsontreffen in Holland von Sascha vorgeschlagen. Da viele unser Fahrer schon immer einmal mit der Simson in unser Nachbarland fahren wollten, war die Teilnahme an diesem Event so gut wie sicher.

 

Die Wochen vergingen und schließlich machten sich fünf unserer Zweitakter auf den Weg in die Niederlande.

 

Vorläufige Routenplanung
Vorläufige Routenplanung

Eine Strecke von 100 Km klingt nicht gerade weit, aber mit einer gefühlten Durchschnittgeschwindigkeit von einem Roller, dauerte der Weg etwas länger als 2 Stunden.

Zwar bescherte uns der Simsongott keine Pannen, aber auf der ersten großen Ausfahrt des Jahres wurden wir von einem überraschend einsetzendem Regenschauer auf der Landstraße erwischt. Nach 5 Minuten war der Spuk vorbei und alle Mann tuckerten weiter die endlos wirkenden Landstraßen unserer Republik entlang.

 

Landschaftlich gab es keine besonderen Ereignisse, lediglich die Überquerung der Rheinbrücke bei Wesel war eine wahre Freude für jeden von uns.

 

An der Grenze angekommen warteten nur noch wenige Kilometer bis zum Campingplatz auf uns. Bereits auf dem letzten Stück unserer Etappe kamen uns einige Simmen entgegen. Uns war klar: wir sind dem Osten ein Stückchen näher gekommen.

 

Pünktlich zum Eintreffen auf dem Platz schoss Deutschland ein Tor gegen die Griechen, besser hätte es doch gar nicht kommen können! Schnell die Zelte raus und unser Lager war gleich aufgebaut.

Bevor die erste Runde auf der Platz gedreht wurde, deckten wir uns, zurück in Deutschland, erst einmal mit Fleisch und Trinken bei Kaufland ein. Während die Sonne sich langsam neigte, lernten wir die ersten Mitcamper direkt neben uns kennen : die Simson-Freunde aus Neuss. Eine wirklich nette Truppe, die uns glücklicherweise ihren Grill zur Mitbenutzung zur Verfügung stellten.

Bis spät in die Nacht wurden nur in zwei Takten Geschichten über Benzin, Öl und unsere schönsten Erlebnisse mit unseren kleinen Maschinen mit den Nachbarn geteilt.

Am nächsten Morgen wurden die Neuankömmlinge nach einer ausgiebigen Dusche erst einmal bei einer Tasse Kaffee begutachtet. Zu unserer Freude schlugen auch zwei Händler ihre Zelte auf!

Bis zur Mittagszeit war der Platz mit knapp 100 Fahrzeugen gut gefüllt. Darunter waren zu unserer Verwunderung auch viele Duo-Fahrer, aber natürlich auch die gewohnten Vertreter der Schwalben, S50/51, Trabi und Tuner Fraktionen :

Um 15 Uhr startete eine spontan geplante Ausfahrt, die im Garten eines begeisterten S51 Fahrers einen kurzen Zwischenstop fand. 

Anschließend ging es zum Foto-Shoot zu einer Klosteranlage mit kurzer Kaffeepause. Ausschließliches Thema natürlich auch hier : SIMSON

Wieder am Platz angekommen machten Sascha und Moritz gleich eine Probefahrt mit dem Trabi, der zwei Wochen später das neuste Mitglied unserer Zweitaktgruppe werden sollte.

Zum Abend hin bauten wir die Zelte wieder ab und schnürten alles auf unseren Möps fest. Nach der Verabschiedung von den Neussern und zwei Runden über den Platz, fuhren wir wieder Heim. Zumindest war das der Plan..hier noch ein paar Fotos von der Rückfahrt, bevor ein Halbmond mal wieder einen Strich durch die Rechnung setzen musste..

Nach 15 Kilometern machte unsere Truppe einen Halt am Straßenrand. "Hast keine Sprit mehr, oder was?"..Nachdem der Seitendeckel abgeschraubt war, kam uns gleich der Primärtrieb entgegen...WIE WUNDERBAR, vonwegen der Tank sei leer..

 

Da natürlich keiner einen neuen Halbmond in der Tasche hatte, hieß es auf Hilfe warten..in unserem Fall war das Saschas netter Kollege, der Moritz' S51 auf den Anhäger packte und Richtung Speckhorn nach Hause fuhr.

Doch bis das Moped auf dem Hänger war, vergingen Stunden. In der Zwischenzeit wurde der Versuch gestartet Glühwürmchen zu fangen, Rollerfahrer zu verblasen, Fotos und Videos zu machen und vor allen Dingen GEFROREN! Aber seht selbst:

 

 

Nachdem Moritz abgeholt wurde, ging es direkt weiter.

Bei Mecces wurde noch ein Zwischenstop eingelegt, aber nach zwei Hamburgern gings zurück in den Sattel. Die Müdigkeit war langsam echt zu spüren und um halb 3 waren wir endlich in Haltern. Die vier übrig gebliebenen teilten sich auf : Fredde und Jan fuhren nach Erkenschwick, Sascha war schon zu Hause und Matze durfte noch 20 Km weitertuckern..

 

Fazit dieser Tour : 

Es hat einfach nur mega Fun gemacht, vor allem die Panne auf der Rückfahrt! Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!