Orientierungsfahrt am 06.10.2013

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Na was gibt es denn da zu gucken? 

Kaputte Hupen, Pseudo-Polizisten, faszinierende Duelle und vor allem jede Menge Spaß!

Aber alles der Reihe nach... Matze hatte schon länger das Bedürfnis, eine Orientierungsfahrt für unsere Gruppe zu organisieren und an diesem Tag war es auch endlich soweit. Zwar konnten nicht alle Mitglieder teilnehmen, aber eine kleine Hand hat sich dann doch bereit erklärt, als Versuchskaninchen her zuhalten - schließlich hatte keiner Erfahrung mit dem Thema.

Nachmittags haben wir uns erst einmal alle bei Moritz getroffen. Es gab eine kurze Einweisung und jeweils zwei Fahrer bildeten ein Team. Zudem bekam jeder Teilnehmer einen Laufzettel, auf dem die zu fahrende Route und die Prüfungen beschrieben waren. 

Leider war der Zettel etwas zu frei gestaltet, sodass es zu einigen Missverständnissen kam... aber hier zu später weiteres. Auf dem oberen Bild starten gerade Sascha und Marvin ihre Reise. Aufgabe war es, seine Maschine so schnell es geht circa 50 Meter weit zu schieben und anschließend anzutreten. Wer dann sein Zweirad zuerst zum Laufen bekam, erhielt den ersten Punkt. Um den Punktestand nicht gleich wieder zu vergessen, konnte man sich einen Zettel auf den Tank kleben und ihn dort gleich notieren.

Unsere Rennleitung fuhr zur dritten Prüfung und wartete auf das erste Team. Doch kein Zweitaktklang kündigte die DKW's an. Nach etwa 15 Minuten trudelten Moritz und Philipp ein: "Was für eine Baustelle, da ist keine Baustelle!!" Auch von Sascha und Marvin durften wir uns fast die selbe Story anhören. Wir beschlossen also lieber von nun an alle zusammen zu fahren, damit sich kein Zweirad auf dem Weg durch die Felder mehr verirrt. 

Bei der zweiten Prüfung mussten die Prüflinge zeigen, wie gut sie mit ihrer Kleinen umgehen können. Sie mussten nicht so schnell, sondern so langsam wie nur möglich ins Ziel kommen. Auf dem oberen Bild erhalten gerade Sascha und Marvin Instruktionen von Matze. Das Team unseres "Safety-Car" überwacht währenddessen alle Geschehnisse, es soll ja zu keinen vermeidbaren Zwischenfällen kommen!

Weiter ging es zu der wohl lustigsten, spannendsten und auch anspruchsvollsten Übung des Tages. Aufgabe war es, Wasser in einem Becher mit dem Möp zu trans- portieren. Es war sehr interessant zu beobachten, welch verschiedene Taktiken gewählt wurden, um den Becher von "A" nach "B" zu bringen.

Moritz steckte den Becher einfach in die dafür perfekt passende Öffnung:  seinen offenen Tank - ein unschlagbarer Vorteil für die DKW-Fraktion, da alle anderen Tanks leider eine zu kleine Öffnung hatten.

Besondere Schwierigkeit bereitete den Fahrern die Tatsache, dass man nur noch eine Hand frei hatte. Also konnte man entweder Gas geben oder kuppeln. Felix - rechts im Bild - entschied sich dafür, einfach ohne Kupplung zu fahren und die Gänge reinzuprügeln. Als würde eine Schwalbe so etwas nicht aushalten!

Direkt im Ziel gerieten die Fahrer in eine "Polizeikontrolle". Wer keinen Führerschein oder Versicherungs- papiere dabei hatte, erhielt sofort Strafpunkte. Die Fahrzeuge wurden auf die ordnungsgemäße Funktion der Hupe und des Bremslichts kontrolliert. Wer hier nicht überzeugen konnte, hatte schon eigentlich keine Chance mehr auf den Gesamtsieg.

Auch wenn es den ganzen Samstag über regnete, und  am Morgen noch düstere Wolken durch die Gegend zogen, hatten wir ein weiteres Mal ein riesen Glück mit dem Wetter. Sogar blauer Himmel war zwischenzeitlich zu erblicken und vom angekündigten Regen war wenig zu sehen!

Die Hälfte unserer Tour war geschafft und weiter fuhren wir zum Bremstest. Wahr- scheinlich waren die Ergebnisse nicht genau, da nicht exakt die selbe Geschwindigkeit gefahren wurde. Tendenzen ließen sich durchaus aber noch ablesen.

Die vorletzte Prüfung hatte ausnahmsweise einmal nichts mit dem Fahren an sich zu tun. Wer eine Runde Schnick-Schnack-Schnuck für sich entscheiden konnte, erhielt einen Punkt. Anschließend ging es mit der letzten Aufgabe zurück zu Moritz.

Der Benzinhan musste zugedreht werden. Wer es mit dem restlichen Sprit im Vergaser bis zum Ziel schaffte, erhielt noch einen Punkt. Beide DKW's schafften es circa 200 Meter weit, dem Rest gelang die Prüfung!

Um einen noch besseren Eindruck von der Tour zu erhalten, haben wir noch ein paar Videos aufgezeichnet und zusammengeschnitten. Einfach auf das "Play-Symbol" klicken und der Film startet automatisch.

Unsere kleine Orientierungsfahrt hat allen Fahrern gefallen und Matze wurde auf jeden Fall ermutigt, eine größere Tour für den nächsten Sommer zu planen. Gerne dürfen auch nicht zu uns Gehörige daran teilnehmen! Und zum Schluss noch die Bilder, die es nicht direkt in den Bericht geschafft haben.